Mundwerk
Substantiv, n:

Worttrennung:
Mund·werk, Plural: Mund·wer·ke
Aussprache:
IPA [ˈmʊntˌvɛʁk]
Bedeutungen:
[1] Fähigkeit, viel – und dadurch andere bedrängend – zu reden
Herkunft:
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Mund und Werk
Das Wort ist seit dem 16. Jahrhundert belegt.
Synonyme:
[1] Klappe, Schnauze
Beispiele:
[1] „Als der älteste Sohn, Ludewig, der jetzige Schimmelbergsbauer, der seinem Vater in allem ähnelte, heranwuchs, versuchte er es, dem Treiben im Hause zu steuern, kam aber gegen das Mundwerk seiner Mutter nicht an.“
[1] „Ich, der ich nur der Humanität dienen wollte, wurde dafür auch noch von dem frühreifen Mundwerk eines ganz gewöhnlichen Studenten beleidigt!“
[1] „Ich fürchte, mein Mundwerk sitzt manchmal etwas zu locker.“
[1] „Aber das Berliner Mundwerk funktioniert wie immer.“
Übersetzungen:


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