Nostalgie
Substantiv, f:

Worttrennung:
Nos·t·al·gie, Plural: Nos·t·al·gi·en
Aussprache:
IPA [nɔstalˈɡiː]
Bedeutungen:
[1] sehnsuchtsvoll verklärende Rückwendung zur Vergangenheit
[2] veraltend: Heimweh
Herkunft:
Wortneuschöpfung (1688 durch den Basler Arzt Johannes Hofer ,) aus altgriechisch νόστος „Rückkehr, Heimkehr“ und ἄλγος „Schmerz, Not, Trauer“ (vergleiche Neuralgie, neuralgisch) , wörtlich also „schmerzhaftes Verlangen nach Heimkehr, Heimweh“. Die übertragene Bedeutung entwickelt sich im Englischen und Französischen und setzt im Deutschen Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts ein.
Synonyme:
[2] Heimweh
Beispiele:
[1] Heute versteht man unter Nostalgie eine wehmütige Hinwendung zu vergangenen Zeiten, die in der Erinnerung oftmals stark idealisiert und verklärt reflektiert werden.
[1] „Trotzdem betrachte ich den Wellblechwürfel mit einiger Nostalgie.
[1] „So viel Nostalgie hatte er ihr nicht zugetraut.“
Übersetzungen:


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