oberdeutsch
Adjektiv:

Worttrennung:
ober·deutsch, keine Steigerung
Aussprache:
IPA [ˈoːbɐˌdɔɪ̯t͡ʃ]
Bedeutungen:
[1] dem Oberdeutschen zugehörig, den Dialekten in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz zugehörig
Gegenwörter:
[1] mitteldeutsch, niederdeutsch
Beispiele:
[1] „Vielleicht war das mitteldeutsche Gepräge seiner Umgangssprache durch seinen langjährigen Aufenthalt in Würzburg und Straßburg oberdeutsch gefärbt.“
[1] „Während die althochdeutschen Tendenzen zu einem überregionalen Deutsch im wesentlichen vom Fränkischen ausgingen, wurde in mittelhochdeutscher Zeit der oberdeutsche (alemannisch-bairische) Sprachraum für die Grundlage der höfischen Dichtersprache entscheidend.“
Übersetzungen:
Oberdeutsch
Substantiv, n: Worttrennung:
Ober·deutsch, Plural 2: Ober·deut·sche, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈoːbɐdɔɪ̯tʃ]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: Sammelbezeichnung für eine Reihe deutscher Dialekte, die im süddeutschen Sprachraum gesprochen werden
Herkunft:
Determinativkompositum aus ober- (Kurzform von oberes) und Deutsch
Gegenwörter:
[1] Mitteldeutsch, Niederdeutsch
Beispiele:
[1] Oberdeutsch bezeichnet eine Gruppe hochdeutscher Dialekte, die im süddeutschen Sprachraum (in Süddeutschland, Liechtenstein, Südtirol, Österreich, der Schweiz und im Elsass) gesprochen werden, südlich einer Linie, die etwas nördlich von Straßburg, Karlsruhe und Würzburg verläuft.
[1] „Während Österreichs Dialekte von Tirol bis zum Burgenland dem Bairischen als der östlichen Hälfte des Oberdeutschen angehören, stellt sich Österreichs westlichstes Bundesland Vorarlberg zum westlichen Oberdeutschen, dem Alemannischen.“
[1] „Das Hochdeutsche wiederum ist einzuteilen in einen nördlichen Bereich des Mitteldeutschen und einen südlichen Bereich des Oberdeutschen.“
Übersetzungen:
  • russisch: [1] южнонемецкий диалект



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