Ortsnamengrundwort
Substantiv, n:

Worttrennung:
Orts·na·men·grund·wort, Plural: Orts·na·men·grund·wör·ter
Aussprache:
IPA [ˈɔʁt͡snaːmənˌɡʁʊntvɔʁt]
Bedeutungen:
[1] Sprachwissenschaft: der Teil eines zusammengesetzten Ortsnamens, der durch das Ortsnamenbestimmungswort eine spezielle Bedeutung erhält
Herkunft:
Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus Ortsname und Grundwort mit Fugenelement -n
Gegenwörter:
[1] Ortsnamenbestimmungswort, Suffix
Beispiele:
[1] „-hausen“ ist ein Ortsnamengrundwort, „-ingen“ ist ein Suffix.
[1] „Für das auf die Rodung hinweisende Ortsnamengrundwort gibt es in der Oberpfalz mehrere Lautungen, die jedoch auf dieselbe sprachliche Grundbedeutung zurückgehen.“
[1] (Ortswappen der Stadt Ansbach:) „Seit 1532 tauchen die Wellenlinien im Wappen auf. Sie stellen das Ortsnamengrundwort als redendes Wappen dar.“
[1] „Ganz allgemein sind dem Ortsnamengrundwort vorangestellte Komponenten, ungeachtet ihrer ursprunglich lokalisierenden, administrativen oder eventuell exornativen Funktion und ihrer - diachronisch instabilen - graphischen Realisierung, fest lexikalisiert […].“
[1] „Sie [die Mischnamen] gehören alle zum Typ slawischer Personenname + deutsches Ortsnamengrundwort. Ein Beispiel ist Lübstorf […]“
Übersetzungen:
  • russisch: [1] основное слово названия города



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