Ostdeutschland
Substantiv, n, Toponym: Worttrennung:
Ost·deutsch·land, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈɔstˌdɔɪ̯t͡ʃlant]
Bedeutungen:
[1] östlicher Teil Deutschlands; Region östlich der Elbe oder auch östlich der Oder
[2] seit 1945, umgangssprachlich: Bezeichnung für das Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik, beziehungsweise für die neuen Bundesländer
Herkunft:
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Ost und Deutschland
Synonyme:
[1] Ostelbien, Ostgebiete
[2] Deutsche Demokratische Republik, DDR, Sowjetische Besatzungszone, neue (Bundes-)Länder; umgangssprachlich: Zone, Osten
Gegenwörter:
[1] Mitteldeutschland, Norddeutschland, Süddeutschland
[2] Westdeutschland
Beispiele:
[1] Stammen deine Eltern aus Ostdeutschland?
[1] „Seit den 1970er Jahren nimmt die Wahlbeteiligung in Westdeutschland kontinuierlich ab, auch Ostdeutschland folgt nun diesem Trend.“
[2] „Tausende Baudenkmale wurden in Ostdeutschland abgerissen – weil es dafür vom Staat viel Geld gab.“
[2] „Der besondere Entwicklungsweg, den Ostdeutschland seit 1990 zurückgelegt hat, erklärt sich aus der Hinterlassenschaft des gescheiterten Systems der SED.“
Übersetzungen:


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