Ostern
Substantiv, n:

Worttrennung:
Os·tern, Plural: Os·tern
Aussprache:
IPA [ˈoːstɐn]
Bedeutungen:
[1] Christentum, meist ohne Artikel: Fest der Auferstehung Jesu Christi, beginnend zum Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond
[2] umgangssprachlich, ohne Artikel, kurz: „zu Ostern“ oder „an Ostern“
Herkunft:
althochdeutsch: Ôstarûn, ōstara, mittelhochdeutsch: ōster, ōstern (Plural), altenglisch: ēastron,
wahrscheinlich von indogermanisch ausos "Morgenröte"; möglich ist hier ein Bezug zur Bibel: "Niemand soll in dieser Nacht schlafen, sondern wach bleiben bis zur Morgenröte."; Eine Göttin Eostre (Ostara), wie sie oft in diesem Zusammenhang genannt wird, gilt als unbewiesen.
Neuere Erklärungsversuche gehen von dem altnordischen Terminus ausa vatni "mit Wasser begießen" aus, da Taufen zu früheren Zeiten zentral zu Ostern stattfanden.
Synonyme:
[1] Osterfest, Ostertage
Gegenwörter:
[1] Pfingsten, Weihnachten
Beispiele:
[1] In einer Woche ist Ostern.
[1] Wir fahren über Ostern nach Dänemark.
[1] Letzte Ostern waren wir in Bayern.
[1] schriftdeutsch: Bis 1966 wurde man in Deutschland zu Ostern eingeschult.
[2] umgangssprachlich: Bis 1966 wurde man in Deutschland Ostern eingeschult.
Redewendungen:
wenn Ostern und Pfingsten auf einen Tag fallen, wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen
Übersetzungen:


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