Parzelle
Substantiv, f:

Worttrennung:
Par·zel·le, Plural: Par·zel·len
Aussprache:
IPA [paʁˈt͡sɛlə]
Bedeutungen:
[1] vermessenes und/oder in amtlichen Karten verzeichnetes Grundstück mit geklärten Eigentumsverhältnissen
[2] nutzbare Boden einer kleinen Landwirtschaft
Herkunft:
von französisch parcelle, das auf lateinisch particula zurückgeht
Synonyme:
[1] Deutschland: Flurstück
Beispiele:
[1] „Die älteste Form der schriftlichen Evidenzhaltung der zu einer Grundherrschaft gehörigen verbauten und unverbauten Parzellen war das Urbar oder Dienstbuch, das periodisch neu angelegt und jeweils durch Nachträge ergänzt wurde. Darin waren, topographisch geordnet, die einzelnen Parzellen, die Namen der Nutznießer (Besitzer) und die von ihnen zu bestimmten Terminen zu leistenden Grundzinse verzeichnet.“
[1] „Weder das öffentliche Interesse noch das Interesse der beteiligten Parteien erfordert einen Bescheid über die Feststellung, daß eine bestimmte Parzelle im Hochwasserabflußbereich liegt, ein Bauwerk auf dieser Parzelle daher der Bewilligungspflicht nach § 38 WRG 1959 unterliegt, weil diese Frage im Zusammenhang mit der Gewährung oder Versagung der wasserrechtlichen Bewilligung zur Errichtung eines konkreten Bauwerkes auf dieser Parzelle mit zu beantworten ist.“
[2] „Gestern, am Donnerstag, hatte er extra früher Feierabend gemacht und sich wieder eine schöne Fuhre Gemüse und Salat abgeholt, völlig umsonst, schließlich konnte er ja leider, leider nicht mehr selbst auf seiner Parzelle anbauen und ernten.“



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