Persönlichkeitseigenschaft
Substantiv, f:

Worttrennung:
Per·sön·lich·keits·ei·gen·schaft, Plural: Per·sön·lich·keits·ei·gen·schaf·ten
Aussprache:
IPA [pɛʁˈzøːnlɪçkaɪ̯t͡sʔaɪ̯ɡn̩ʃaft], [pɛʁˈzøːnlɪçkaɪ̯t͡sʔaɪ̯ɡŋ̍ʃaft]
Bedeutungen:
[1] Psychologie: typische Eigenschaft im Verhalten eines Menschen, an der man ihn erkennt
Herkunft:
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Substantiv Persönlichkeit, dem Fugenelement -s und dem Substantiv Eigenschaft''
Synonyme:
[1] Persönlichkeitsmerkmal
Beispiele:
[1] „Bei Trauer dagegen schließen die Stimmlippen langsamer und weich, sodass sich die Energie im unteren Klangspektrum konzentriert – die Stimme klingt gedämpft und dunkel. Auf ähnliche Weise manifestieren sich Persönlichkeitseigenschaften, etwa ob ein Mensch eher ängstlich oder gelassen ist, anderen gegenüber verschlossen oder offenherzig. In einem Experiment ließ Walter Sendlmeier eine Gruppe von Probanden standardisierte Fragebögen ausfüllen, um ihre eigene Persönlichkeit einzuschätzen.“
[1] „Individualismus nannten die Genossen damals eine "bourgeoise" Persönlichkeitseigenschaft.“
[1] „Vom Begriff der relativ stabilen Persönlichkeitseigenschaft abzugrenzen ist der Begriff des aktuellen Zustandes (engl. state) einer Person, der sich über die Zeit deutlich verändert, z.B. das Befinden und die Aufmerksamkeit im Verlauf des Tages. Die Menschen unterscheiden sich im Ausmaß und im Ablauf solcher Zustandsänderungen, z.B. wie stark sich ihre Grundstimmung verändern kann. Deswegen unterscheiden sich Persönlichkeitseigenschaften und Zustandsänderungen nur graduell in ihrer zeitlichen Konstanz.“
[1] Die Alexithymie wird oft als Persönlichkeitseigenschaft gesehen, kann aber auch später durch große Belastungen entstehen und zu Somatisierungsstörungen führen.
Übersetzungen:


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