Plastizität
Substantiv, f:

Worttrennung:
Plas·ti·zi·tät, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˌplastit͡siˈtɛːt]
Bedeutungen:
[1] Eigenschaft, anschaulich zu sein, etwas lebendig und plastisch darzustellen
[2] Eigenschaft, dreidimensional zu sein, wie eine Plastik
[3] Eigenschaft, formbar zu sein
Herkunft:
Ableitung (Suffigierung) vom Adjektiv plastisch mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ität
Gegenwörter:
[1] Banalität, Plattheit
[3] Erhärtung, Starrheit, Verhärtung, Verkrustung
Beispiele:
[1] „Den Patientenangaben sollte dabei Raum gegeben werden, wenn dies für Plastizität und Lebensnähe der Schilderungen förderlich erscheint.“
[2] „Mit den teils stark aufgetragen Farben erhält das Werk eine Plastizität. Dadurch erhält das Herbstmotiv eine räumlich hervortretende Ausstrahlung.“
[3] „Die Ursachen der Plastizität des Einkristalls sind zweifellos ganz anderer Art als die der Plastizität der Tone und bei diesen wieder anderer Natur als sie etwa für die Plastizität des metallischen Natriums oder des Wachses verantwortlich sind.“
[3] „Beispiele für neuronale Plastizität sind die Entwicklung von motorischen Fähigkeiten und Gewohnheiten, die Möglichkeit aus Erfahrung zu lernen.“



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