Polizei
Substantiv, f:

Worttrennung:
Po·li·zei, Plural: Po·li·zei·en
Aussprache:
IPA [ˌpoliˈt͡saɪ̯]
Bedeutungen:
[1] für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständige Behörde
Herkunft:
Das Wort ist im Deutschen seit dem 14. Jahrhundert belegt; es wurde aus lateinisch policia „Staatsverwaltung“ entlehnt, das auf gleichbedeutend griechisch πολιτεία zurückgeht.
Synonyme:
[1] scherzhaft: das Auge des Gesetzes
[1] österreichisch, sonst veraltet: Gendarmerie
[1] abwertend: Bullen, Bullerei; Grün-Weiß, eventuell auch: Grün-Weiß-, zum Beispiel: Grün-Weiß-Wiesbaden; siehe auch unten bei Dialektausdrücke; veraltend: Polente, Blaumänner, Schnittlauch; ironisch: Rennleitung
Gegenwörter:
[1] Mafia
Beispiele:
[1] Die Polizei hütet das Gesetz.
[1] „Das etwa 1,7 Kilogramm schwere Fluggerät sei nur wenige Meter neben einer Familie mit zwei Kindern am Boden eingeschlagen, berichtete die Polizei am Dienstag.“
[1] „Urspüngliche Aufgabe der Polizei war der Schutz der Gesellschaft vor Verkehrsunfällen und vor Verbrechen.“
[1] „Die meisten Landesinnenminister haben ihre Polizeien angewiesen, ‚Gewalt im persönlichen Nahbereich‘ auf jeden Fall anzuzeigen.“
[1] Ich muss morgen zur Polizei.
[1] „Ein vermeintlich abgestürzter Gleitschirmflieger hat im Schwarzwald für einen Einsatz von Polizei und Bergwacht gesorgt.“
Redewendungen:
[1] schneller als die Polizei erlaubt — sehr schnell
Übersetzungen:


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