Rückhalt
Substantiv, m:

Worttrennung:
Rück·halt, Plural: Rück·hal·te
Aussprache:
IPA [ˈʁʏkˌhalt]
Bedeutungen:
[1] Sicherheit einer Person, unterstützt zu werden durch eine andere Person oder Gruppe (beispielsweise seiner Familie)
[2] veraltend: nur in der Kombination 'ohne Rückhalt': vorbehaltlos, ohne Einschränkungen
Synonyme:
[1] jemandem ein Halt sein, jemandem Rückendeckung geben, jemandem eine Stütze sein
Beispiele:
[1] Gott sei Dank hatte ich auch im Gefängnis den Rückhalt meiner Familie.
[1] Keine Bildung, keine Fürsorge in der Kindheit: Eine Studentin bricht den Kontakt mit ihren Eltern ab. Wie studiert es sich ohne Rückhalt der Familie?
[1] [Trainer Jupp Heynckes:] „Die Nation kann ganz ruhig sein, ich denke, dass er [der Torhüter Manuel Neuer] zur Weltmeisterschaft nicht nur fit wird, sondern dass er auch wieder ein großer Rückhalt der deutschen Nationalmannschaft sein wird.“
[1] In dieser Saison [2010/2011] verlor er [Torhüter Simon Jentzsch] jedoch zunehmend den Rückhalt bei seinem Trainer Magath, wenn auch nicht bei den Wolfsburger Fans.
[1] Der Rückhalt für Olympische Spiele in Deutschland ist in der Bevölkerung wegen der Kosten und Skandale klein, wie diverse Abstimmungen und Umfragen zeigen.
[1] „Sie [die ausgeschiedenen Mitglieder des Rundfunkrates] haben großen Anteil daran, dass die Deutsche Welle in Politik und Gesellschaft heute einen beeindruckenden Rückhalt und parteiübergreifend hohe Unterstützung genießt.“ (Prälat Dr. Karl Jüsten, Vorsitzender des Rundfunkrats)
[1] Anders als in Norwegen und anderen Ländern gibt es [in Dänemark] einen überwältigenden Rückhalt für die Monarchie in der Bevölkerung.
[1] […] Harriet Miers hat ihre Kandidatur für den Obersten Gerichtshof der USA zurückgezogen. Damit zog sie die Konsequenzen aus dem mangelnden Rückhalt unter den christlichen Rechten der Republikaner […]
[1] Der Zusammenhalt zwischen den Staaten der Europäischen Union erodierte. Ebenso der Rückhalt [in der CDU] für die Kanzlerin.
[2] Man muss es ohne Rückhalt anerkennen, dass das Volkstribunat der kräftigste Hebel beim Ausbaue der Verfassung gewesen ist […]
[2] Was heißt in religiöſer, kirchlicher Hinſicht „bekennen?“ - Ohne Rückhalt ſagen, was man als evangeliſcher Chriſt auf den Grund des Wortes Gottes glaubt.
Übersetzungen:


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