Rad fahren
Verb, Wortverbindung:

Worttrennung:
Rad fah·ren, Präteritum: fuhr Rad, Partizip II: Rad ge·fah·ren
Aussprache:
IPA [ˈʁaːtˌfaːʁən]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: mit einem Fahrrad fahren
[2] intransitiv; umgangssprachlich abwertend: sich Übergeordneten gegenüber servil, Untergeordneten gegenüber jedoch schikanös verhalten
Herkunft:
Wortverbindung mit dem Substantiv Rad und dem Verb fahren
Synonyme:
[1] Fahrrad fahren
[1] schweizerisch: Velo fahren; scherzhaft: pedalen
[1] scherzhaft: pedalieren
[1] umgangssprachlich, besonders süddeutsch: radeln
[1] salopp: biken
Gegenwörter:
[1] eislaufen, gehen, joggen, laufen, schwimmen
Beispiele:
[1] Ich möchte dich fragen, ob du morgen Vormittag mit mir entlang der Donau Rad fährst.
[1] „Als Paradebeispiel für die mit der Reform erzielten Vereinfachungen galt die Wiedereinführung der altertümlichen Schreibung ‚Rad fahren‘ anstelle von ‚radfahren‘.“
[1] „Sport, jeden Mittwoch zwei Stunden Tennis, am Wochenende Rad fahren, das war das große Vorhaben. Wo der Schläger ist, weiß ich bis heute nicht; Rad gefahren bin ich einmal.“
[1] „Es ist eigentlich verwunderlich, dass nur wenige deutsche Touristen diesen Landstrich bereisen, in dem sie so viel über ihr eigenes Land erfahren und in dem es sich so trefflich Rad fahren, wandern und einkehren lässt.“
[1] „Der Jumpsuit ist wahnsinnig patent (außer wenn man auf Toilette muss) und genauso sexy wie ein Kleid. Er ist so bequem wie ein Babystrampler und im Gegensatz zum Minirock lässt sich darin prima Rad fahren.
[2] Weil er ständig Rad fährt, hat sich der Neue unter den Kollegen bereits sehr unbeliebt gemacht.
Übersetzungen:


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