Radfahrer
Substantiv, m:

Worttrennung:
Rad·fah·rer, Plural: Rad·fah·rer
Aussprache:
IPA [ˈʁaːtˌfaːʁɐ]
Bedeutungen:
[1] jemand, der mit dem Fahrrad fährt
[2] ironisch, abwertend: jemand, der nach oben buckelt und nach unten „tritt“, das heißt autoritär auftritt
Herkunft:
Ableitung der Wortgruppe Rad fahren durch Zusammenbildung mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -er
Synonyme:
[1] Fahrradfahrer, Radler, schweizerisch: Velofahrer
[2] Opportunist, Duckmäuser, Heuchler, Kriecher, Krummbuckel, Liebediener, Speichellecker
Gegenwörter:
[1] Autofahrer, Fußgänger, Mofafahrer, Motorradfahrer
Beispiele:
[1] Auch als Radfahrer muss man auf den Verkehr achten.
[1] „Die Bergwanderer in der Provence feuern jeden Radfahrer, der an ihnen vorbeikriecht, mit allez! allez! an.“
[1] „Nachdenklich zieht er sein Portemonnaie hervor, nimmt zwei Zehnpfennigstücke heraus und zieht an einem grünen Automaten neben dem der Wahrsagerin eine Packung Pfefferminz.“
[1] „Ein Radfahrer fiel ihm auf, der »energisch« an ihm vorbeifuhr.“
[1] „Vollends zum Problemkreisel wird der Stern aber erst durch einen Verkehrsteilnehmer, der sich – vielerorts und gerade in Bremen politisch angefeuert – zunehmend bemerkbar macht: den Radfahrer.“
Übersetzungen:


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