rauschen
Verb:

Worttrennung:
rau·schen, Präteritum: rausch·te, Partizip II: ge·rauscht
Aussprache:
IPA [ˈʁaʊ̯ʃn̩]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: ein gleichförmiges Geräusch machen
[2] intransitiv, Hilfsverb sein: sich mit rauschendem Geräusch vorwärtsbewegen
[3] intransitiv, übertragen: einen Ort (plötzlich) verlassen
[4] intransitiv, Jägersprache, vom Schwarzwild: brünstig sein
Herkunft:
Erbwort vom mittelhochdeutschen, lautmalerischen Verb ruschen, riuschen; in der Bedeutung [4] ist dies wahrscheinlich eine Nebenform zum gleichbedeutenden, veralteten Verb reischen
Synonyme:
[1] brausen, rascheln, zischen
[2] fließen, plätschern
[3] abdampfen, abzischen, davonmachen, verschwinden
Gegenwörter:
[2] stehen, verharren
[3] bleiben
Beispiele:
[1] Ich habe leider die Sender im Radio verstellt und jetzt rauscht es nur noch.
[1] Kleiner Bach, du rauscht noch immer,
dort am Wiesenrand
wie ein Gruß ein ferner Schimmer,
aus meinem Kinderland.
[2] Während das Wasser in die Wanne rauscht, freue ich mich bereits auf das Bad.
[3] Als sie den Betrug merkte, ist sie verärgert aus dem Zimmer gerauscht.
[4] September brunftet's Edelwild (Rotwild), / für's Damwild Oktober–November gilt. / Von da bis in das neue Jahr, / da rauscht das Schwarzwild immerdar.
Übersetzungen:
Rauschen
Substantiv, n:

Worttrennung:
Rau·schen, kein Plural
Aussprache:
IPA [ʁaʊ̯ʃən]
Bedeutungen:
[1] Technik: unregelmäßiges akustisches Signal aus unendlich vielen Teilschwingungen
Herkunft:
Substantivierung von rauschen
Beispiele:
[1] Das Rauschen des Meeres kann sehr beruhigend sein.
Übersetzungen:


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