regen
Verb, regelmäßig:

Flexion

Worttrennung:
re·gen, Präteritum: reg·te, Partizip II: ge·regt
Aussprache:
IPA [ˈʁeːɡn̩]
Bedeutungen:
[1] eine kleine, oft unbewusste Bewegung ausführen
[2] reflexiv + Abstraktum im Nominativ: allmählich entstehen, sichtbar/spürbar werden
Herkunft:
von mittelhochdeutsch regen "sich erheben, emporragen"
Synonyme:
[1] bewegen
Gegenwörter:
[1] erstarren
[2] verschwinden
Beispiele:
[1] Peters Finger waren so kalt, dass er sie kaum regen konnte.
[1] Das Kind regte sich im Schlaf.
[2] Angesichts der beabsichtigten Einsparungen regte sich Widerspruch im Betriebsrat.
[2] Maria glaubte seinen Beteuerungen nicht. Zweifel regten sich in ihr.
Übersetzungen: Deklinierte Form: Worttrennung:
re·gen
Aussprache:
IPA [ˈʁeːɡn̩]
Grammatische Merkmale:
  • Genitiv Singular Maskulinum der starken Deklination des Positivs des Adjektivs rege
  • Akkusativ Singular Maskulinum der starken Deklination des Positivs des Adjektivs rege
  • Genitiv Singular Neutrum der starken Deklination des Positivs des Adjektivs rege
  • Dativ Plural alle Genera der starken Deklination des Positivs des Adjektivs rege
  • Genitiv Singular alle Genera der schwachen Deklination des Positivs des Adjektivs rege
  • Dativ Singular alle Genera der schwachen Deklination des Positivs des Adjektivs rege
  • Akkusativ Singular Maskulinum der schwachen Deklination des Positivs des Adjektivs rege
  • Alle Kasus Plural alle Genera der schwachen Deklination des Positivs des Adjektivs rege
  • Genitiv Singular alle Genera der gemischten Deklination des Positivs des Adjektivs rege
  • Dativ Singular alle Genera der gemischten Deklination des Positivs des Adjektivs rege
  • Akkusativ Singular Maskulinum der gemischten Deklination des Positivs des Adjektivs rege
  • Alle Kasus Plural alle Genera der gemischten Deklination des Positivs des Adjektivs rege

Regen
Substantiv, m:

Worttrennung:
Re·gen, Plural: Re·gen
Aussprache:
IPA [ˈʁeːɡn̩], [ˈʁeːɡŋ̩]
Bedeutungen:
[1] kondensierter Wasserdampf, der als Wassertropfen zu Boden fällt; Süßwasser
[2] übertragen: Dinge, die (wie Regen) über etwas fein verteilt werden oder in großer Anzahl zur Erde niedergehen
Herkunft:
mittelhochdeutsch regen < althochdeutsch regan < germanisch *regna-, belegt seit dem 8. Jahrhundert; weitere Herkunft unklar.
Gegenwörter:
[1] Graupel, Hagel, Schnee, Sonnenschein
Beispiele:
[1] Morgen wird es Regen geben.
[1] Ein tropischer Regen überzog die Stadt inmitten des Sommers und schien nicht aufhören zu wollen.
[1] Regen rinnt über das Dach.
[1] Der Himmel sah nach Regen aus, weshalb sie beschlossen, wieder ins Auto zu steigen.
[1] Wir wurden vom Regen überrascht.
[1] „In den Wüsten gibt es nur wenig Leben, vor allem dort nicht, wo weniger als 5 cm Regen pro Jahr fallen.“
[1] „In Wüsten erweckt erst der Regen einige Pflanzen zum Leben. Andere überleben die Dürre, indem sie Wasser in ihren Stängeln oder Wurzeln speichern.“
[1] „Ich drehte mich auf die Seite und der laute Regen wiegte mich in einen sanften, ruhigen Schlaf.“
[1] „Am Ende des Tages war der Regen verebbt, doch der heftige Wind war nun in einen Sandsturm übergegangen – Hunderte von Leuten, die in Motorradbrillen Schlange standen, um Essen zu fassen, waren ein sonderbarer, aber amüsanter Anblick.“
[2] Ein Regen von Lava und Gesteinsbrocken ging auf die Stadt nieder.
Redewendungen:
vom Regen in die Traufe kommenumgangssprachlich: aus einer unangenehmen, schwierigen Lage in eine noch schlimmere geraten
jemanden im Regen stehenlassen/jemanden im Regen stehen lassen; jemanden im Regen lassen – umgangssprachlich: jemanden im Stich, mit seinen Problemen alleinlassen, ihm in einer Notlage nicht helfen
warmer Regenumgangssprachlich: sehr erwünschte, oft unerwartet erfolgende Geldzuwendung
Übersetzungen: Substantiv, m, Toponym:

Worttrennung:
Re·gen, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈʁeːɡn̩], [ˈʁeːɡŋ̩]
Bedeutungen:
[1] Fluss in Bayern, Deutschland; linker Nebenfluss der oberen Donau
Beispiele:
[1] Der Regen entspringt im Böhmerwald, nimmt als „Schwarzer Regen“ bei Kötzting den „Weißen Regen“ auf und mündet nach 165 km Flusslauf bei Regensburg in die Donau.
[1] Wir überquerten den Regen.
[1] Die Kinder versuchten, in dem Regen zu baden.
Substantiv, n, Toponym: Worttrennung:
Re·gen, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈʁeːɡn̩], [ˈʁeːɡŋ̩]
Bedeutungen:
[1] Stadt in Bayern
[2] Landkreis in Bayern
Beispiele:
[1, 2] Regen ist die Kreisstadt des Kreises Regen im Bayerischen Wald.
Übersetzungen: Substantiv, m, f, Nachname: Worttrennung:
Re·gen, Plural 1: Re·gens
Aussprache:
IPA [ˈʁeːɡn̩], [ˈʁeːɡŋ̩]
Bedeutungen:
[1] deutscher Familienname
Beispiele:
[1] „Frank Regen (* 5. Februar 1939 in Herford; † 4. Februar 2010 in Göttingen) war ein deutscher Klassischer Philologe und Philosophiehistoriker.“



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