Remedium
Substantiv, n:

Worttrennung:
Re·me·di·um, Plural 1: Re·me·di·en, Plural 2: Re·me·dia
Aussprache:
IPA [ʁeˈmeːdi̯ʊm]
Bedeutungen:
[1] (bildungssprachlich) Gegenmittel, Hilfsmittel
[2] Medizin: Heilmittel
[3] (veraltet) Recht: Rechtsmittel, Rechtsbehelf
[4] Münzwesen: Zulässige Toleranz bei Gewicht und Feingehalt einer Münze
Herkunft:
von lateinisch remedium „Heilmittel; Hilfs-, Rechtsmittel“ entlehnt
Synonyme:
[1] Abhilfe
[2] Arzneimittel, Medikament, Medizin
Beispiele:
[1] „Ein Remedium gegen die Risiken, die die moderne, technikorientierte Wissenschaft unübersehbar mit sich bringt, sieht Luhmann einzig in einer "Wissenschaft der Wissenschaft", die über deren "Simplifizierungen" aufklärt. “
[1] „Liszt, der mit frühsozialistischen Lehren sympathisierte, sah in der Musik ein Remedium gegen Ungerechtigkeit und gesellschaftliche Kälte.“
[2] „Was für eine Art Remedium sollte das sein? […] Das war keine Heilkunst, eine schlechte Ablenkung war das, weil der Arzt nicht weiterwusste.“
[3] „Die gerichtlichen Remedia sind entweder wider den Gegentheil, oder wider den Richter gerichtet.“
[4] „Remedium im Gewicht sind 20, in der Feine 5 Tausendstel, Grenze der Zahlkraft 20 Mark.“
Übersetzungen:


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