Revolution
Substantiv, f:

Worttrennung:
Re·vo·lu·ti·on, Plural: Re·vo·lu·ti·o·nen
Aussprache:
IPA [ʁevoluˈt͡si̯oːn]
Bedeutungen:
[1] eine im Gegensatz zur Evolution sehr schnelle Umwälzung oder Neuerung auf wissenschaftlichem, künstlerischem oder sozialem Gebiet
[2] Politik: eine (oft) gewaltsame und große Änderung eines bestehenden gesellschaftlich-politischen Zustandes
Herkunft:
Entlehnung aus dem Französischen révolution „Umdrehung, Umwälzung“, das seinerseits dem Spätlateinischen revolutio „das Zurückwälzen, das Zurückdrehen“ entstammt; dieses wiederum ist ein Deverbativ von revolvere „zurückrollen, zurückdrehen“
Synonyme:
[1, 2] Umsturz
Gegenwörter:
[1] Evolution, Konterrevolution
Beispiele:
[1] Als Grüne Revolution wird die in den späten 1950er Jahren begonnene Entwicklung moderner landwirtschaftlicher Hochleistungssorten und deren erfolgreiche Verbreitung in Entwicklungsländern bezeichnet.
[2] „Die Revolution ist wie Saturn, sie frißt ihre eigenen Kinder.“
[2] Dass eine „Revolution“ im heutigen Sinn etwas Neues schaffe, hat sich erst nach der Revolution von 1789 als Auffassung durchgesetzt.
[2] „Die deutsche Revolution fand ein unwissendes Volk, eine Führerschicht bürokratischer Biedermänner.“
[2] „Er war gebürtiger Ire, stand aber seit der Revolution im Dienst der amerikanischen Marine und starb ein paar Jahre nach dem Krieg von 1812 als Kapitänleutnant.“
Übersetzungen:


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