Rhein
Substantiv, m, Toponym:

Worttrennung:
Rhein, kein Plural
Aussprache:
IPA [ʁaɪ̯n]
Bedeutungen:
[1] Geografie: ein mitteleuropäischer Fluss, der in den Schweizer Alpen entspringt, die Grenze der Schweiz mit Österreich und mit Liechtenstein bildet, den Bodensee durchfließt, im Südwesten Deutschlands die Grenze zu Frankreich bildet, dann das Mittelrheinische Schiefergebirge durchbricht (siehe Loreley) und schließlich in den Niederlanden im Rheindelta in die Nordsee mündet
Herkunft:
„Eine Recherche zum Namen des Rheins ergab darüber hinaus, dass auch dieser Name auf das Indogermanische zurückzuführen ist: indogermanisch *erei- bedeutet ›fließen‹, vorgermanisch *Reinos ›Fluss, Strom‹. Über das Gallische (Renos) gelangte der Name demnach ins Lateinische (Rhenus) und Griechische (Rhenos), was die Schreibung beeinflusste (Rh-).“
Synonyme:
[1] Vater Rhein
Beispiele:
[1] Der Rhein zählt trotz seines kurzen Laufes von 1230 km wegen der Vielfalt seiner Landschaftsbilder zu den bedeutendsten Flüssen der Welt.
[1] Der Rhein entspringt in den Graubündener Alpen als ein reißender Gletscherwildbach.
[1] „Ein halbwegs bequemer und gerader Wasserweg ist der Rhein freilich nicht immer gewesen.“
[1] „Auf der rechten Seite des Rheins, zwischen den deutschen Städten Kaub und St. Goarshausen, erhebt sich aus dem Fluß das Wahrzeichen der Rheinromantik schlechthin: der 132 m hohe Schieferfelsen Loreley.“
[1] „Ich war am Rhein aufgewachsen, hatte im Fluss schwimmen gelernt und dabei jede Menge Rheinwasser geschluckt, und mein Vater hatte mich von klein auf zum Angeln mitgenommen.“
[1] „Mag die Donau einst noch so schönes blaues Wasser gehabt haben, der Rhein bleibt doch der am meisten besungene Strom des deutschen Sprachgebietes.“
Redewendungen:
[1] jemandem die Wacht am Rhein ansagen/singen, Wasser in den Rhein schütten/tragen
Übersetzungen:


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