Rille
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ril·le, Plural: Ril·len
Aussprache:
IPA [ˈʁɪlə]
Bedeutungen:
[1] lange und schmale Vertiefung in einer Oberfläche
[a] spiralförmige datentragende Vertiefung in einer Schallplatte
[b] längliche Vertiefungen in der Mondoberfläche
Herkunft:
von einer Verkleinerungsform von mittelniederdeutsch rīd „Bach“ (das Wort „Rille“ bedeutete somit ursprünglich „Bächlein“ und ist bildlich zu verstehen)
Synonyme:
[1] Kerbe, Einkerbung, Furche, Nut, Riefe
[1b] Rima
Gegenwörter:
[1b] Krater
Beispiele:
[1] Die Murmel bewegte sich in einer Rille auf ihrer Bahn.
[1] „Der Freikletterer bewegt sich in steiler Wand: Er verzichtet auch bei höchsten Schwierigkeitsgraden auf technische Hilfsmittel und setzt sich mit seiner reinen Körperlichkeit, der Kraft und Geschmeidigkeit seiner Muskeln, der Haltefähigkeit seiner Finger und Zehen, dem natürlichen Fels, seinen glatten Wänden, gefurchten Rillen, sperrigen Überhängen aus.“
Übersetzungen:


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