Saft
Substantiv, m:

Worttrennung:
Saft, Plural: Säf·te
Aussprache:
IPA [zaft]
Bedeutungen:
[1] Flüssigkeit in Pflanzen
[2] trinkbare Fruchtflüssigkeit aus reifem Obst und Gemüse
[3] Körperflüssigkeit bei Tier und Mensch, aus Fleisch austretende Zellflüssigkeit beim Kochen oder Braten
[4] Blut
[5] Pharmazie: Darreichungsform, Heiltrunk
[6] übertragen: für Energie, Leben und Kraft
[7] umgangssprachlich: Elektrizität
Herkunft:
mittelhochdeutsch: „saft“, „saf“, althochdeutsch: „saf“, vergleiche englisch: sap“; indogermanisch: „sap-“, „sab-“ = „schmecken
Synonyme:
[1] Wasser
[2] Getränk
[3] Sauce, Soße, Tunke, Brühe
[4] Blut, Lebenssaft, Elixier
[5] Heiltrank, Elixier
[6] Power, Schwung, Esprit, Vitalität, Gehalt
[7] Strom, Power, Elektrizität, Kraft
Gegenwörter:
[5] Gift
[7] Trägheit, Plumpheit, Leblosigkeit
Beispiele:
[1] Im Frühling steigt der Saft in die Bäume.
[2] Ich trinke ein Glas frisch gepressten Saftes.
[3] Man kann sehr gut Fleisch im eigenen Saft garen.
[4] Blut wird auch der Saft des Lebens genannt.
[4] Er schlug ihm auf die Nase, bis der Saft rann.
[5] Dieser Saft wird ihr wieder auf die Beine helfen.
[6] Der Film ließ es an Saft vermissen.
[7] Ist denn überhaupt Saft in der Leitung?
Redewendungen:
im eigenen Saft schmoren lassen - allein lassen, sich überlassen, in Ruhe lassen, im Ungewissen lassen
keinen Saft in den Knochen haben - kraftlos sein
ohne Saft und Kraft - kraftlos, gehaltlos sein, keinen Schwung haben
''in Saft und Kraft stehen - vital, aktiv und gesund sein
in Saft gehen - sich aufregen
Übersetzungen:


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