Sanftmut
Substantiv, f:

Worttrennung:
Sanft·mut, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈzanftˌmuːt]
Bedeutungen:
[1] ausgeglichene, ruhige, geduldige und wohlwollende Gesinnung, die einen Menschen selbst bei Kränkungen nicht in Zorn geraten lässt, sondern ein besonnenes Verhalten hervorbringt, das die Mitmenschen positiv beeinflusst
Herkunft:
Kompositum aus dem Adjektiv sanft und dem Substantiv Mut. Die Rückbildungstheorie der Wortbildung aus sanftmütig ist wissenschaftlich umstritten.
Synonyme:
[1] Engelsgüte, Gelassenheit, Gemütsruhe, Gleichmut, Güte, Milde, Sanftmütigkeit, Warmherzigkeit
Gegenwörter:
[1] Jähzorn, Rachsucht, Rage, Rebellion, Wut, Zorn
Beispiele:
[1] Mit glimpflicher Art, mit Sanftmut und Güte richtet man öfter mehr aus als mit unmäßiger Schärfe.
[1] Da haben wir nun aufs neue Gottes Wort, mit dem er uns anreizen und antreiben will zu rechten, edlen, hohen Werken, wie Sanftmut, Geduld und - zusammenfassend gesagt - Liebe und Wohltat unseren Feinden gegenüber.
[1] Aber zur Leitung eines Knaben braucht es Hörner und Zähne irgend welcher Art, und dergleichen besaß sie nicht, denn sie war die Milde und Sanftmut selbst.
[1] Auf Bali liegen nach der zweiten Bombentragödie die Nerven blank. War die hinduistische Insel nach den Anschlägen vor drei Jahren noch in stiller Trauer versunken, so werden auf der "Insel der Sanftmut" jetzt auch Wut und Verbitterung laut.
[1] Es ist leider wahr, daß Weisheit und Körperkraft, animalisches Begehren und sensible Sanftmut selten zusammengehen.
Redewendungen:
Sanftmut in Person — personifizierte Sanftmut
Übersetzungen:


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