Satzteil
Substantiv, m:

Worttrennung:
Satz·teil, Plural: Satz·tei·le
Aussprache:
IPA [ˈzat͡sˌtaɪ̯l]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: gleichbedeutend mit Satzglied: Wortgruppe im Satz, die zusammengehört, gemeinsam umgestellt und ersetzt werden kann
[2] Linguistik: beliebiger Teil eines Satzes
Herkunft:
Determinativkompositum aus Satz und Teil
Synonyme:
[1] Satzglied, Phrase
[2] Konstituente
Beispiele:
[1] In dem Satz „Der kleine Junge ist sehr krank“ gibt es drei Satzteile: „der kleine Junge“, „ist“ und „sehr krank“.
[1] „Die Grammatik ist reduziert, der innere Zusammenhalt der Satzteile gelockert, viele Regeln sind vereinfacht oder lösen sich ganz auf, die Sprache wird einfacher (und wird hier vom Englischen unterstützt).“
[2] „Die Bezeichnung Satzteil wird meist … benutzt, um beliebige Konstituenten (…, ‚Bestandteile‘) des Satzes zu bezeichnen, und zwar unabhängig davon, ob es sich dabei um selbständige oder unselbständige Teile des Satzes handelt.“
[2] Die Duden-Grammatik setzt Konstituente mit Satzteil gleich: “„Auch der deutsche Ausdruck Satzteil hat die gleiche allgemeine Bedeutung; er darf nicht mit den spezifischeren Begriffen des Satzglieds und des Gliedteils verwechselt werden.“
[2] Jede Einheit und jede Kombination von Einheiten eines Satzes kann als Satzteil aufgefasst werden.
[2] Auch ein Teilsatz kann ein Satzteil sein.
Übersetzungen:


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