Schalter
Substantiv, m:

Worttrennung:
Schal·ter, Plural: Schal·ter
Aussprache:
IPA [ˈʃaltɐ]
Bedeutungen:
[1] Technik: elektrisches Bauelement zur Herstellung oder Unterbrechung einer elektrischen Verbindung
[2] fachsprachlich: abgeteilter Raum oder Bereich zur Abfertigung des Publikums in einer Halle oder einem größeren Raum (z. B. Bahnhof, Bank oder Post)
Herkunft:
[1] Ableitung vom Stamm von schalten mit dem Ableitungsmorphem -er
[1, 2] (den verschiedenen Bedeutungen des Verbs folgend) ‘Lenker, Leiter’ (17.-19. Jahrhundert); ‘Gerät zum Schalten’, wie z.B. ‘Pflock, Riegel’ (15. Jahrhundert) sowie ‘Hebel, Schieber, Vorrichtung zum Schließen oder Unterbrechen eines Stromkreises’ (19. Jahrhundert); ‘Verschlussstück einer Öffnung, Fensterladen’ (18. Jahrhundert), auch für ‘Schiebefenster’, das bei Öffnung den Verkehr zwischen Diensttuendem und Publikum möglich macht (19. Jahrhundert), dann überhaupt ‘Ort, Stelle an einem langen Tisch, einer Theke, wo Publikum bedient bzw. abgefertigt wird’ (20. Jahrhundert)
Beispiele:
[1] Der Schalter für die Außenbeleuchtung ist neben der Haustür.
[2] Monatskarten können Sie an Schalter 3 kaufen.
[2] „Der Professor war beim Schalter des Kassierers stehen geblieben, wo er sein Geld bekommen sollte.“
[2] „Am Schalter nebenan versuchen zwei Männer abzuwenden, dass sie Aufpreis für ihr Übergepäck zahlen müssen.“
Redewendungen:
den Schalter umlegen
Übersetzungen:


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