Schatten
Substantiv, m:

Worttrennung:
Schat·ten, Plural: Schat·ten
Aussprache:
IPA [ˈʃatn̩]
Bedeutungen:
[1] ein nicht direkt beleuchteter Bereich
[2] die einem bestimmten Einwirken abgewandte Seite
[3] (dunkler) Farbschleier
[4] ständiger Begleiter
[5] etwas kaum (mehr) Erkennbares
[6] Bewohner des Totenreichs
Herkunft:
mittelhochdeutsch „schate(we)“, althochdeutsch „scato“. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.
Gegenwörter:
[1] Licht, Sonne
[2] Einwirkungsbereich
[6] Seele
Beispiele:
[1] Der Baum spendet Schatten.
[1] „Im Schatten des Hauses, in der Sonne des Flußufers bei den Booten, im Schatten des Salwaldes, im Schatten des Feigenbaumes wuchs Siddhartha auf, der schöne Sohn des Brahmanen, der junge Falke, zusammen mit Govinda, seinem Freunde, dem Brahmanensohn.“
[1] „Claire sah Nikolai im Mondlicht den Weg zur Terrasse entlangkommen, gefolgt von einem scharf umrissenen Schatten.“.
[1] „Unlängst sah ich deinen Schatten an der Reling.“
[2] Im Schatten der Häuser konnten sie entkommen.
[3] „Die Pfeile markieren den unteren Milzpol. Milz und flüssigkeitsgefüllter Magen bilden einen ineinander übergehenden Schatten.“
[4] Er folgte ihr wie ein Schatten.
[5] Man sah nur ganz kurz einen Schatten vorbeihuschen.
[5] Er ist nur ein Schatten seiner selbst.
[5] „Der Hausmeister kam und er sah nichts als die Schatten unserer fleißigen Körper, die putzten und wischten.“
Redewendungen:
die Schatten der Vergangenheit
die Schatten werden länger
einen Schatten haben
einem Schatten nachjagen
in das Reich der Schatten hinabsteigen
in jemandes Schatten stehen
jemanden, etwas in den Schatten stellen
nur noch ein Schatten seiner selbst sein
sich vor seinem eigenen Schatten fürchten
über den eigenen Schatten springen
über den eigenen Schatten stolpern
Übersetzungen:


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