Schlauch
Substantiv, m:

Worttrennung:
Schlauch, Plural: Schläu·che
Aussprache:
IPA [ʃlaʊ̯x]
Bedeutungen:
[1] flexible Leitung zur Förderung fester, flüssiger und gasförmiger Stoffe
[2] kreisförmiger hohler Ring (Torus) aus Gummi, der im Inneren des Reifens die Luft enthält
[3] ein Behältnis zur Aufbewahrung und zum Transport von Flüssigkeiten
[4] Mathematik, Topographie: eine topologische Struktur
[5] der Penis eines Hengstes oder Wallachs
[6] umgangssprachlich: etwas sehr Anstrengendes
Herkunft:
Mittelhochdeutsch slūch für die Haut einer Schlange, die sie abgestreift hat. Das Wort ist seit dem 13. Jahrhundert belegt.
Beispiele:
[1] Mit einem Schlauch bewässert man große Grünflächen in Parks.
[1] „Es ist ein Gewirr aus Schläuchen und Leitungen.“
[2] Durch einen undichten Schlauch verliert der Hinterreifen während der Fahrt an Luft.
[2] „Mit der Bahn fuhren die Hamsterer weit hinaus aufs Land, zwanzig, dreißig, fünfzig Kilometer, mit dem Fahrrad auch, solange sie genug heile Schläuche und Mäntel hatten, notfalls eben zu Fuß.“
[3] Im Orient nutzt man Schläuche als Behältnis für Wasser und Wein.
[4] „Die Harnröhre ist ein Schlauch mit ungleichmäßiger Lichtung, an welchem enge und weite Stellen miteinander abwechseln.“
[5] „Sein Penis, den die Branche treffend auch Schlauch nennt, ist mit einer Schürze abgedeckt.“
[6] „‚Ich bin froh, wenn dieser Schlauch endlich vorbei ist‘, war immer öfter von ihm zu hören.“
Redewendungen:
auf dem Schlauch stehen
alter Wein in neuen Schläuchen, neuer Schlauch für alten Wein
Übersetzungen:


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