Schnurrbart
Substantiv, m:

Worttrennung:
Schnurr·bart, Plural: Schnurr·bär·te
Aussprache:
IPA [ˈʃnʊʁˌbaːɐ̯t]
Bedeutungen:
[1] großer Oberlippenbart
[2] Tasthaare an der Schnauze von Tieren, besonders von Katzen
Herkunft:
im 18. Jahrhundert von niederdeutsch snurbaard übernommen, worin snurre „Schnauze“ enthalten ist
Synonyme:
[1] Schnauzbart, Schnauzer, Schnäuzer, Kaiserbart
[2] Schnurrhaare, Tasthaare
Gegenwörter:
[1] Backenbart, Kinnbart
Beispiele:
[1] Siehst du da hinten den Mann mit dem Schnurrbart?
[1] „Da war Herr Schimmel, ein Rayon-Chef, strotzend von Gesundheit, mit gespreiztem Schnurrbart und roten Wangen, ein Ex-Offizier, weder verbittert noch unzufrieden.“
[1] „Schulz, ein kleiner, schmächtiger Mann, der in seinen Schnurrbart nuschelte und einen tiefen Schmiss quer über den Mund hatte, drückte sich so gewunden aus, dass es manchmal schwer war, ihm zu folgen;…“
[1] „Bart und Schnurrbart begannen bereits grau zu werden, und seine kleinen schwarzen Augen saßen in seinem aufgedunsenen Gesicht wie Rosinen in einem Kuchen.“
[1] „Dazu muss man wissen, dass den Sträflingen in Australien jede Woche der Kopf geschoren wird und sie weder Bart noch Schnurrbart tragen dürfen.“
[1] „Das mußte Gustav sein, der Chauffeur mit dem gezwirbelten Schnurrbart.“.
[2] Der Kater leckte sich den Schnurrbart.
Übersetzungen:


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