Schraube
Substantiv, f:

Worttrennung:
Schrau·be, Plural: Schrau·ben
Aussprache:
IPA [ˈʃʁaʊ̯bə]
Bedeutungen:
[1] Stift mit Gewinde, der in eine Unterlage oder in ein Schraubenmutter genanntes Gegenstück gedreht wird
[2] unter Wasser laufender Propeller
[3] bei Sportarten wie Turm- und Trampolinspringen eine Drehung um die Längsachse des Körpers
[4] Technik: Gewindespindel
Herkunft:
Das Wort ist im Deutschen seit dem 14. Jahrhundert belegt. Entlehnung von altfranzösisch „escrou“ „Schraubenmutter“. Voraus geht gallo-romanisches „scrofa“, das seinerseits eine Bedeutungsübertragung zu mittellateinisch skrobis „weibliches Geschlechtsorgan“ darstellt.
mittelhochdeutsch schrūbe, Herkunft ungeklärt; vgl. altfranzösisch escroue = Mutter
Synonyme:
[1] Gewindestift
österreichisch mundartlich: Schraufen
[2] Schiffschraube, Schiffsschraube
[4] Gewindespindel, Wendel, Schnecke
Gegenwörter:
[1] Nagel, Drahtstift
[3] Salto
Beispiele:
[1] Für den ganzen Schrank braucht man nur acht Schrauben.
[2] Ein Fischernetz hat sich in der Schraube verfangen.
[2] doppelter Salto mit dreifacher Schraube
Redewendungen:
bei jemandem ist eine Schraube locker, eine Schraube locker haben
Übersetzungen:


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