Schuh
Substantiv, m:

Worttrennung:
Schuh, Plural: Schu·he
Aussprache:
IPA [ʃuː]
Bedeutungen:
[1] Bekleidung: äußere Fußbekleidung
Herkunft:
mittelhochdeutsch schuoch, althochdeutsch scouh seit dem 9. Jahrhundert belegt, gotisch skōhs, von indoeuropäisch *skō(u)ko- „Umhüllung (des Fußes)“, verwandt mit Schote und Scheune
Beispiele:
[1] Zieh dir die Schuhe an!
[1] „Trifft das noch zu im Zeitalter der Weltraumfahrt? Dieses Wort ist eine maßlose Übertreibung, ebenso wie sein Synonym Astronautik. Es gibt eine Reihe von Vergleichen, die das anschaulich machen. Einer mag genügen: Wenn jemand am Alpenrand, etwa bei Grainau unweit Garmisch, in 900 m Höhe über dem Meeresspiegel steht und zum Gipfel der Zugspitze (2000 m über ihm) hinaufblickt, und wenn er seinen Hals reckt, um dort oben etwas zu erkennen, und wenn ihm dann ein hilfsbereiter Freund ein Blatt von 0,2 mm Stärke unter die Schuhe schiebt, »damit du etwas näher dran bist und besser sehen kannst«, so hat sich dieser Jemand damit dem Zugspitzgipfel nur um ein Zehnmillionstel der gegebenen Distanz genähert (1 km = 1 Million mm). Ein »Astronaut«, der den Mond betritt, hat mit der Reise von der Erde bis dorthin von der Entfernung, die uns vom sonnennächsten Fixstern trennt, noch weniger, nämlich 1 Hundertmillionstel, zurückgelegt. Andere Fixsterne sind millionen- und milliardenmal weiter entfernt.“
[1] „Sie saßen auf Acrylstühlen für Erwachsene, so dass ihre Füßchen in den glänzenden Schuhen über dem Fußboden baumelten.“
Redewendungen:
[1] so wird ein Schuh daraus
[1] jemandem die Schuld in die Schuhe schieben
[1] das zieht einem die Schuhe aus
Übersetzungen:


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