Schwinge
Substantiv, f:

Worttrennung:
Schwin·ge, Plural: Schwin·gen
Aussprache:
IPA [ˈʃvɪŋə]
Bedeutungen:
[1] Biologie, poetisch: Flügel
[2] Technik, Motorrad: Bauteil zur geführten Aufhängung (Radaufhängung vorne und hinten beim Motorrad)
[3] Technik, Motor, Getriebe: bewegliches Bauteil
[4] regional: flacher, geflochtener Korb
Beispiele:
[1] Du gehörst in die Freiheit, breite deine Schwingen aus und fliege!
[1] „Hadran merkte, dass er in der Luft war, und er breitete seine Schwingen aus, schlug ein- oder zweimal damit.“
[1] „Migisi breitete ihre Schwingen aus wie ein großes, mythisches Geschöpf‚ Macht in jeder Flugfeder.“
[2] Die Schwinge ist die Hinterradaufhängung des Motorrades, hat man die Einarmschwinge, lässt sich ein Rad sehr schnell wechseln.
[3] „Die Koppelstange greift oben in eine Schwinge ein, die bodenseitig gelagert ist, um eine weitere Verstärkung der Sehaltkraft darstellen zu können; die Schwinge umfasst die Schaltmuffe und führt diese dann axial.“
[4] Die Schwinge war das geflochtene Sieb, das man schwang, um das Getreide zu reinigen.
[4] „Eine Menge Hafer ward in die Schwinge geschüttet, und das Gebiß den Pferden abgenommen, damit sie bequemer fressen konnten.“



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