Segel
Substantiv, n:

Worttrennung:
Se·gel, Plural: Se·gel
Aussprache:
IPA [ˈzeːɡl̩]
Bedeutungen:
[1] Stück Stoff zur Nutzung des Windes für die Fortbewegung von Schiffen, Fluggeräten und Fahrzeugen
Herkunft:
von gleichbedeutend mittelhochdeutsch segel, althochdeutsch segal, germanisch *segla-; möglicherweise zu indogermanisch *sek-, „schneiden“ (vgl. Säge), als „abgeschnittenes Tuch“, oder zu lateinisch sagulum, „Mantel“. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.
Beispiele:
[1] Mit Segeln werden Segelboote angetrieben.
[1] „Die Matrosen holten das Hauptmarssegel und das Großsegel ein, sodass nur noch die Segel des Fockmastes die Diligent vorantrieben.“
[1] „Unsere Segel waren bereits angeschlagen, als am Kai der Konsignator, gefolgt von einem anderen Kaufmann, erschien, der wiederum in Begleitung eines Jünglings war, welcher anscheinend ebenfalls aufs Schiff kommen wollte.“
[1] „Der Gleitschirmflieger benötigt Geschicklichkeit für das Aufziehen seines Segels, Sensibilität für das Schirmverhalten im Fluge und die Auf- und Abwindströmungen.“
Redewendungen:
[1] die Segel streichen (aufgeben)
[1] jemandem den Wind aus den Segeln nehmen (jemanden schwächen)
Übersetzungen:


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