Sehnsucht
Substantiv, f:

Worttrennung:
Sehn·sucht, Plural: Sehn·süch·te
Aussprache:
IPA [ˈzeːnˌzʊxt]
Bedeutungen:
[1] der Drang, der Wunsch nach etwas
Herkunft:
mittelhochdeutsch sensuht; ursprünglich als peinigende, schmerzliche Krankheit (Sucht) vorgestellt
Synonyme:
[1] Begehren, Drang, Verlangen, Wunsch; bayrisch, österreichisch: Zeitlang#Substantiv,_f_2|Zeitlang; schweizerisch: Langezeit
Gegenwörter:
[1] Überdruss
Beispiele:
[1] Ich habe Sehnsucht nach dir.
[1] „Zu diesen Miseren rein wirtschaftlicher Natur kam noch, daß ich's nur gestehe, die Sehnsucht nach der Liebe, von der ich schon allerhand Lobendes in Romanen und Zeitungsnachrichten gehört hatte.“
[1] „So erfuhr man, ob sich ein Freier in die entlegenen Landstriche verirren wird, erhielt Auskunft darüber, ob die brennende Sehnsucht nach Liebe erfüllt wird oder inwieweit sich eine traurige Jungfernschaft auf die soziale Absicherung der Sitzengebliebenen auswirkt.“
[1] „Ich las den Brief aber denn doch, denn Post aus Haifa ist schon rar, ich habe so eine geheime Sehnsucht nach dem Norden Afrikas, weiß nicht warum.“
[1] „Die Sehnsucht des Jungen war ihm nur zu vertraut.“
[1] „Zwischen fremdverordneten und den eigenen Sehnsüchten erwachsenden Sinngebungen bestehen wesentliche Unterschiede: Die ersten sind vielfach mit Disstress verknüpft, der negativ empfundenen Form der Hochbelastung.“
Übersetzungen:


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