Sensitivität
Substantiv, f:

Worttrennung:
Sen·si·ti·vi·tät, kein Plural
Aussprache:
IPA [zɛnzitiviˈtɛːt]
Bedeutungen:
[1] allgemein Biologie: Empfindlichkeit von Menschen, Tieren, Pflanzen, Nervenzellen, Systemen für Umweltreize
[2] Medizin: Tauglichkeit diagnostischer Tests, eine bestimmte Erkrankung zu erkennen
[3] Statistik: Fähigkeit eines Tests, einen Sachverhalt zu erkennen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Adjektivs sensitiv mit dem Suffix -ität
Beispiele:
[1] Die Sensitivität aller Beteiligten ist von entscheidender Bedeutung für das Funktionieren innerbetrieblicher Zusammenarbeit.
[1] Eine hohe Sensitivität neuronaler Aktivitäten macht Menschen stressanfälliger.
[1] Im Treiber habe ich die Sensitivität des Tableaus auf leicht gestellt.
[1] Die Sensitivität des Lichtsensors ist zu hoch. Der Sensor reagiert auf schwächste Schatten.
[1] Die untersuchten Buchen zeigten eine hohe Sensitivität bei relativ kurzen Trockenperioden.
[2] Daher bieten wir unsere Schwangerschaftstest ebenfalls in einer hohen Sensitivität an.
[2] Ein negatives Resultat bei einem Test von hoher Sensitivität kann die gesuchte Erkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen.
[3] Sensitivität und Spezifität wiederum hängen konkurrierend voneinander ab. Je höher die Sensitivität, desto schlechter wird die Spezifität und umgekehrt.
Übersetzungen:


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