Sermon
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ser·mon, Plural: Ser·mo·ne
Aussprache:
IPA [zɛʁˈmoːn]
Bedeutungen:
[1] abwertend: weitschweifige, langweilige Rede
[2] veraltet, Religion, Christentum: Rede, in der die biblische Botschaft verkündet wird
Herkunft:
im 14. Jahrhundert von lateinisch sermo „Rede, Unterredung, Dialog“ entlehnt
Synonyme:
[1] Gerede, Geschwafel
[2] Predigt
Beispiele:
[1] Alles, was für den späteren Salinger typisch ist – eine peinlich genau durchgearbeitete Prosa, ein etwas manisches Interesse am Zen-Buddhismus, ein Hang zum Sermon und ein Hass auf alles Akademische – lässt sich an „Zooey“ beobachten.
[1] „Er schien mir zuzuhören, während ich meinen Sermon abspulte.“
[1] „Sie hörten sich seinen herausfordernden Sermon nur deshalb weiter an, weil er überraschend gut beschlagen in der Wissenschaftsgeschichte war, von der die meisten Wissenschaftler nur nebulose Vorstellungen haben.“
[1] „Allerdings hatte Cesar sich dafür einen endlosen Sermon über die Biologie der Lüneburger Heide und ein kaum minder ausgedehntes Traktat über Horst Cunerts bübische Nichtsnutzigkeit anhören müssen.“
Übersetzungen:


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