Silbengipfel
Substantiv, m:

Worttrennung:
Sil·ben·gip·fel, Plural: Sil·ben·gip·fel
Aussprache:
IPA [ˈzɪlbn̩ˌɡɪp͡fl̩]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: der Teil der Silbe, der aus einem Vokal, Diphthong oder Sonanten besteht und der in einer Silbe immer vorhanden sein muss
Herkunft:
Determinativkompositum aus Silbe, Fugenelement -n und Gipfel
Synonyme:
[1] Nukleus, Silbenkern
Gegenwörter:
[1] Silbenkoda, Silbenkopf
Beispiele:
[1] In dem Wort "Herbst" bildet der Laut [ɛ] den Silbengipfel; in "Ei" ist der Diphthong [aɪ̯] der Silbengipfel, er macht in diesem Fall aber auch allein die ganze Silbe und das Wort aus. In dem Wort "kannten" ([kantn̩]) ist der silbische Sonant [n̩] ein Silbengipfel.
[1] „Die Silbe hat einen Silbengipfel. Dieser ist vor allem durch relativ hohen Atemdruck (Expirationsintensität) und durch eine relativ große Schallfülle markiert.“
[1] „Je sonorer ein Segment ist, desto geeigneter ist es als Silbengipfel.
[1] „Als Silbenkern (Silbengipfel) wird das Lautsegment bezeichnet, das Akzent und Ton trägt.“



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