Spielerei
Substantiv, f:

Worttrennung:
Spie·le·rei, Plural: Spie·le·rei·en
Aussprache:
IPA [ʃpiːləˈʁaɪ̯]
Bedeutungen:
[1] anhaltendes Spielen
[2] etwas, das nicht wirklich ernst genommen werden muss/das nur aus einer Laune heraus entstanden ist
[3] etwas, das leicht zu bewerkstelligen ist
Herkunft:
Ableitung vom Stamm des Verbs spielen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -erei
Beispiele:
[1] „Lange spannten sie mich nicht auf die Folter, und bald begann die Balgerei, Toberei und Spielerei von Neuem.“
[1] „Auch von den spielfreundlichsten Pädagogen wird das Phänomen der Spielerei durchaus gesehen, das sich in aller Vorläufigkeit charakterisieren läßt als ein Abgleiten des Spielenden in Schlaffheit, Gereiztheit, Übermut, Langeweile, Nervosität, blöde Lachanfälle u.s.w.: Problematisch bleibt sein Umfang und seine Grenzen.“
[1] „Die englische Sprache zeigt einige Eigenschaften, die sie geradezu für sprachliche Spielereien prädestinieren.“
[2] Diese Plastik kommt vielen Betrachtern als reine Spielerei vor.
[2] „Noch nicht einmal seine Frau, eine Besitzerstochter aus seiner Heimat, ist sich recht klar darüber, daß die Liebhaberei ihres Mannes mehr als eine bloße Spielerei ist.“
[2] „Diese Spielereien lasse ich jetzt lieber sein.“
[2] „Damit werden Spielereien, aber auch Vermischungen mit anderen Lebensformen […] an den Randbereich des Spiels verwiesen.“
[2] „Als der Physiker Philipp Reis am 26. Oktober 1861 vor die Mitglieder des Frankfurter Physikalischen Vereins tritt und ihnen stolz das erste Telephon präsentiert, wird seine Erfindung abschätzig als Spielerei bezeichnet."
[3] Die Montage des Schreibtischs ist mit dieser Anleitung doch nur eine Spielerei.



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