Spontaneität
Substantiv, f:

Worttrennung:
Spon·ta·ne·i·tät, Plural: Spon·ta·ne·i·tä·ten
Aussprache:
IPA [ˌʃpɔntaneiˈtɛːt]
Bedeutungen:
[1] Plural selten, Charaktereigenschaft: positive Unkompliziertheit, Agieren ohne präzise Planung, emotionales Handeln, aber eventuell auch Unzuverlässigkeit, Unvorhersehbarkeit
[2] mit Plural: freiwillige, aus eigenem Willen und Antrieb, nicht von außen bestimmte Handlung
Herkunft:
Ableitung zu spontan mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ität; geht zurück auf das lateinische Substantiv spons (Ablativ sponte); "sua sponte" (aus seinem eigenem Willen / seiner eigenen Kraft, von selbst)
Beispiele:
[1] „[…] so gibt die Vernunft nicht demjenigen Grunde, der empirisch gegeben ist, nach, und folgt nicht der Ordnung der Dinge, so wie sie sich in der Erscheinung darstellen, sondern macht sich mit völliger Spontaneität eine eigene Ordnung nach Ideen, in die sie die empirischen Bedingungen hinein paßt, und nach denen sie sogar Handlungen für notwendig erklärt, die doch nicht geschehen sind und vielleicht nicht geschehen werden […].“
[1] „Erotische Spontaneität und Ausdauer sind mitentscheidend, wenn sich reife Frauen einen jungen Geliebten suchen.“
[2] „In den Fällen aber, in denen spontan Kausalketten entstehen, könnte er sich irren, weil er diese Spontaneitäten nicht einkalkulieren kann.“
Übersetzungen:


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