Steg
Substantiv, m:

Worttrennung:
Steg, Plural: Ste·ge
Aussprache:
IPA [ʃteːk]
Bedeutungen:
[1] allgemein: eine kleine Brücke
[2] Musik: bei Streichinstrumenten auf dem Resonanzboden aufstehendes kleines Querbrett, über das die Saiten laufen
[3] Kleidung: unter dem Schuh oder unter dem Fuß durchlaufender Riemen, um die Kleidung straff zu halten
[4] Druckerei: die leere Außenfläche einer bedruckten Buchseite
[5] Stahlbau, Bauwesen: das die beiden Gurte (im Stahlbau auch Flansche genannten) verbindende Konstruktionselement eines doppel-T-förmigen Trägers
[6] Konstruktion: generell verbindendes Konstruktionselement wie z.B. der Brillensteg
Herkunft:
mittelhochdeutsch stec, steg, althochdeutsch steg, belegt seit dem 8. Jahrhundert
Synonyme:
[3] Fersenband
Beispiele:
[1] Diesen schmalen Steg müssen wir überschreiten.
[1] „Weit und breit verursachten unsere Füße auf dem knarrenden Steg das einzige Geräusch.“
[1] „Die Bretter des Stegs hatten geknarrt, und das Wasser des Flusses war so dunkel und durchsichtig gewesen wie immer.“
[1] Köln, Rheinauhafen. Im Schatten der architektonisch durchaus gewagten drei Kranhäuser dümpeln gut vertäut Schiffe an den Stegen.
[1] Am Steg baumelt ein Thermometer im Wasser. Neun Grad.
[2] Ein virtuoser Geiger muss den perfekten Treffpunkt des Bogens auf der Saite zwischen Steg und Griffbrett finden.
[4] Der Steg dieser Buchseite ist mit Notizen beschrieben.
[5] Der Steg eines Doppel-T-Trägers verbindet die beiden Flansche.
Übersetzungen:


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