Stich
Substantiv, m:

Worttrennung:
Stich, Plural: Sti·che
Aussprache:
IPA [ʃtɪç]
Bedeutungen:
[1] das Eindringen eines spitzen Gegenstandes in einen Körper
[2] eine Verletzung durch einen Insektenstich
[3] ein Druckverfahren in Kunst und Buchdruck
[4] den Rundengewinn im Kartenspiel
[5] das Einstechen beim Nähen
[6] Beimischung einer anderen Farbe in einem Farbton
[7] Knoten, mit dem ein Seil an einem Gegenstand befestigt wird
[8] saurer Beigeschmack
[9] umgangssprachlich: Verrücktheit
Herkunft:
mittelhochdeutsch stich, althochdeutsch stih, germanisch *stik-i-, belegt seit dem 10. Jahrhundert, Verbalsubstantiv zum Verb stechen
Synonyme:
[1, 2] Pick, Pieks
[6] Farbstich
[9] siehe:
Beispiele:
[1] Der Stich ging tief unter die Haut.
[2] Sieben Stiche von Bremsen können angeblich ein Pferd töten.
[3] Das ist ein Stich von Dürer.
[3] „In den Korridoren hängen Stiche von seinen Feldzügen, Rivoli, Jena, die Mamelucken.“
[4] Beim Nullspiel geht es darum, keinen Stich zu bekommen
[5] Du machst aber große Stiche!
[6] Das Grau hat einen Stich ins Gelbe.
[7] Der Ankerstich wird benutzt, um ein Ende locker an einem Balken oder Ring zu befestigen.
[8] Ih, die Milch hat einen Stich!
[9] Lass das, du hast wohl'n Stich!
Redewendungen:
hieb- und stichfest
jemanden im Stich lassen
keinen Stich landen können, keinen Stich sehen
Übersetzungen:


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