Stoßgebet
Substantiv, n:

Worttrennung:
Stoß·ge·bet, Plural: Stoß·ge·be·te
Aussprache:
IPA [ˈʃtoːsɡəˌbeːt]
Bedeutungen:
[1] Religion: kurzes, intensives Gebet
Herkunft:
Determinativkompositum aus dem Substantiv Stoß oder dem Verbstamm stoß- und dem Substantiv Gebet
Beispiele:
[1] „Ich schickte ein paar Stoßgebete zum Himmel, schnallte meinen Helm enger und raste wie ein Besessener auf dem schmalen, kaum markierten Seitenstreifen der Autobahn in Richtung Süden.“
[1] „Die Grundschule Markt Schwaben hat eine Besonderheit. "Mitten im Pausenhof" […] steht eine kleine Kapelle: die Maria-Hilf-Kapelle […]. […] man kann dort sicherlich vor schwierigen Klassenarbeiten ein kleines Stoßgebet zum Himmel schicken!“
[1] „[…] vermutlich habe ich mein Kontingent an Stoßgebeten beim 4:2-Rückspiel gegen Juventus Turin bereits aufgebraucht. Aber bitte: Lass den FC Bayern heute gegen Atlético Madrid gewinnen!“
[1] „Beim Elfmeterschießen verwandeln sich Spieler und Zuschauer in hemmungslos schluchzende Nervenbündel. Das Spiel ist vorbei, die Verlängerung ebenfalls. […] Stoßgebete gehen zum Himmel, Schweißperlen tropfen zu Boden.“
[1] „Hätte die Wand nach einem Stoßgebet, das sie an Gott richtete, nicht nachgegeben, wäre sie von einem Pferdefuhrwerk in der schmalen Gasse überfahren worden.“
[1] „Die Wünsche und Stoßgebete an die Nationalheilige Paraguays sind nicht nur fromm, sondern auch politisch, wie die ganze Reise des Papstes.“
Übersetzungen:


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