Titel
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ti·tel, Plural: Ti·tel
Aussprache:
IPA [ˈtiːtl̩], [ˈtɪtl̩]
Bedeutungen:
[1] kennzeichnender Name beziehungsweise eindeutige Bezeichnung eines bestimmten künstlerischen Werkes; Überschrift eines Textes beziehungsweise Name eines Buches
[2] Auszeichnung einer Person
[3] Recht: Untergliederung eines Abschnitts bzw. eines Unterabschnitts in Gesetzes- oder Vertragswerken
[4] Recht: Grundlage und Voraussetzung für die Zwangsvollstreckung durch die Justiz, insbesondere ein Urteil
[5] oft im Sport: Sieg in einem Wettbewerb
Herkunft:
mittelhochdeutsch titel und tittel, althochdeutsch titul und titulo. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.. Aus lateinisch titulus und mit unbekannter Herkunft.
Synonyme:
[1] Schlagzeile, Überschrift
Beispiele:
[1] Der Titel eines Buchs von Stefan Zweig lautet: „Schachnovelle“.
[2] Sie können gerne auf den Titel verzichten, Herr Schmidt reicht.
[2] „Wer solch einen Titel trägt, muss ein unheimlich breites Wissen haben.“
[3] Für Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sind dies die nach dem Dritten Titel des Ersten Abschnitts des Achten Kapitels des Fünften Buches Sozialgesetzbuch oder die nach dem Sechsten Abschnitt des Zweiten Gesetzes über die Krankenversicherung der Landwirte festgesetzten Beiträge.
[3] Die Abschitte bzw. Unterabschnitte des Gesetzwerkes sind in absteigender Form folgendermaßen gegliedert: Titel, Paragraph, Artikel, Absatz, Satz, Zeile, Wort.
[4] „Als allgemeine Vollstreckungsvoraussetzungen werden Titel, Klausel und Zustellung bezeichnet.“
[5] Alle gehen davon aus, dass Sven Löven seinen Titel im Herbst verteidigen wird.
Übersetzungen:


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