Tonspur
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ton·spur, Plural: Ton·spu·ren
Aussprache:
IPA [ˈtoːnˌʃpuːɐ̯]
Bedeutungen:
[1a] in der analogen Technik der für die Wiedergabe von Audiosignalen reservierte Teil auf einem Filmstreifen
[1b] in der analogen Technik der Anteil eines Tonbandes/Magnetstreifens, der für ein Monosignal benötigt wird
[1c] in der Digitaltechnik die parallel aufgezeichneten Monosignale
[2] (bei der Wortkombination auf der Tonspur): mündlich
Herkunft:
Komposition der beiden Substantive Ton und Spur ohne Fugenelement
Synonyme:
[1] Audiospur, Audiotrack
Beispiele:
[1a] Anders als bei Dokumentar-Filmen üblich, folgt die Regisseurin von vornherein konsequent der Musik. Zuerst wurde die Tonspur geschnitten und erst danach die dazu passenden Bilder gedreht.
[1b] [Audio-Kompaktkassette]: Bei Mono-Aufnahmen enthalten die Bänder zwei Tonspuren, eine für jede Richtung. Mit Stereo-Aufnahmen bespielte Bänder enthalten vier – entsprechend schmalere – Tonspuren, zwei für jede Laufrichtung.
[1c] Mohr zählt überzeugend mehrere Schwächen von Soundslides auf. Ja, es nervt, dass man innerhalb von Soundslides die Tonspur nachträglich nicht bearbeiten kann.
[2] „Diese Absonderungen von Sprechblasen von unserem Vorsitzenden, die sind einfach furchtbar: "sich committen" oder "auf der Tonspur", das ist doch kein Deutsch!“
[2] Als er da vorhin so am Flipchart stand und wirklich alles auf der Tonspur rüberbrachte, dachte jeder einzelne von uns: Mein Gott, wie ist der denn unterwegs! Ein Vortrag ganz ohne PowerPoint?
Redewendungen:
[2] (etwas) auf der Tonspur (mitteilen, weitergeben) – etwas mündlich (und nicht schriftlich oder per Email) weitergeben
Übersetzungen:


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