Trunkenbold
Substantiv, m:

Worttrennung:
Trun·ken·bold, Plural: Trun·ken·bol·de
Aussprache:
IPA [ˈtʁʊŋkn̩ˌbɔlt]
Bedeutungen:
[1] abwertend: Alkoholabhängiger
Herkunft:
von dem mittelhochdeutschen trunkenbolt.
Determinativkompositum aus dem Adjektiv trunken und dem gebundenen Lexem -bold
Synonyme:
[1] Alkoholiker, Saufaus, Saufbold, Säufer, Trinker, Trunksüchtiger, Zecher
Beispiele:
[1] Mein Schwager ist ein regelrechter Trunkenbold geworden.
[1] „Ich nahm den Trunkenbold mit – bis um die Ecke – dann, nachdem er mir versichert hatte, daß auch ich ihn könnte, ließ ich ihn laufen mit herzlichen, aber aussichtslosen Ermahnungen.“
[1] „Roth war in den Orden der Trunkenbolde eingetreten, um den Versuchungen der Nüchternheit zu entgehen.“
[1] „Am nächsten Tag schlenderten wir nach allen Richtungen durch die breiten, geraden, ebenen Straßen und genossen den Reiz der Fremdheit einer Stadt von fünfzehntausend Einwohnern, in der keine Herumlungerer zu sehen waren und in der es weder Trunkenbolde oder Rabauken gab.“
[1] „Er ist in der ganzen Gegend als Trunkenbold bekannt.“
[1] „Dabei haftete sein Blick auf dem alten Trunkenbold, den gerade ein neuer Fieberanfall schüttelte, und ich befürchtete, ihn gleich in Tränen ausbrechen zu sehen.“
Übersetzungen:


Dieser Text ist aus der Wiktionary und ist unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 license | Terms and conditions | Privacy policy 0.014
Deutsch Wörterbuch