Undank
Substantiv, m:

Worttrennung:
Un·dank, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈʊndaŋk]
Bedeutungen:
[1] fehlende Dankbarkeit beziehungsweise Anerkennung (für eine erwiesene Wohltat)
Herkunft:
Ableitung zu Dank mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) un-
Gegenwörter:
[1] Dank, Dankbarkeit
Beispiele:
[1] „Immanuel Kant hat das ›saure‹ Verdienst und das ›süße‹ Verdienst unterschieden. Letzteres beglücke den Verdienstvollen durch sein Tun selber (vgl. Genugtuung), der Lohn des Ersteren sei der Undank.“
[1] „Hugo aber warf ihm Feigheit und Undank gegenüber dem König von England vor, der sie schließlich für ihre Dienste reich beschenkt habe.“
[1] „Eine Schenkung kann widerrufen werden, wenn sich der Beschenkte durch eine schwere Verfehlung gegen den Schenker oder einen nahen Angehörigen des Schenkers groben Undanks schuldig macht.“
Übersetzungen:


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