Unterlage
Substantiv, f:

Worttrennung:
Un·ter·la·ge, Plural: Un·ter·la·gen
Aussprache:
IPA [ˈʊntɐˌlaːɡə]
Bedeutungen:
[1] unter etwas liegender Gegenstand oder Schicht (Schichte) als Schutz, Stärkung oder Höhenausgleich
[2] Dokumente und sonstige Beweisstücke, die für einen rechtlichen, verwaltungstechnischen oder ähnlichen Vorgang benötigt werden
[3] Obstbau: Grundlage, auf der Edelreiser aufgebracht werden
[4] Ringen, Sport: Beim Wettkampf Position unter dem Gegner
Herkunft:
mittelhochdeutsch underlāgeUnterwerfung“; Ableitung vom Verb unterlegen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -e (plus Vokalwechsel).
Beispiele:
[1] Ein dicker Karton diente als Unterlage zum Schreiben.
[1] Als Unterlage tranken wir noch ein Gläschen Öl, um für das Saufgelage gerüstet zu sein.
[2] Der Beamte weigerte sich, meinen Akt ohne ausreichende Unterlagen zu bearbeiten.
[2] „Darauf ging ich nach Hause, um gegebenenfalls ein wenig die Unterlagen der Glasreiniger zu durchforschen.“
[2] „Außerdem ließ er sich die Unterlagen über Gasthörerschaft vom Institut für Asien- und Afrikawissenschaften schicken.“
[2] „Dwayne machte Anstalten zu gehen und sammelte seine Unterlagen vom Tisch ein.“
[3] Für viele Obstbäume dient die Quitte als Unterlage.
[4] Er konnte sich aus der Unterlage befreien.
Übersetzungen:


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