Urlaub
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ur·laub, Plural: Ur·lau·be
Aussprache:
IPA [ˈuːɐ̯ˌlaʊ̯p]
Bedeutungen:
[1] die vom Arbeitgeber dem abhängig Beschäftigten oder Dienstherrn dem Unterstellten gewährte Freizeit in Höhe von einem oder meist mehreren Werktagen
[a] im wirtschaftlichen, zivilen Bereich, in Behörden
[b] im militärischen Bereich
[2] kurz für: eine während des Urlaubs[1] unternommene Reise
Herkunft:
von mittelhochdeutsch „urloup“, althochdeutsch „urloub“, altes Substantiv zu erlauben; das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt. Ursprüngliche Bedeutung „Erlaubnis, sich zu entfernen“
Synonyme:
[1, 2] Ferien
[2] Urlaubsreise, Urlaubsfahrt
Gegenwörter:
[1] Arbeit, Dienst
Beispiele:
[1] Für den Umzug nehme ich mir Urlaub.
[1] „Ihr Engagement jedenfalls hatte zur Folge gehabt, daß er sie in seinem Urlaub sehr wenig sah: sechs Abende in der Woche Vorstellung und obendrein zweimal Matinée, da blieb kaum Zeit für ihn übrig, …“
[1] „Und wenn er dem Bettelnden nichts gibt, weil er sich selbst den Urlaub oder die Wochenendfahrt vom Munde abgespart hat, weil er im Schweiße seines Angesichts sein Brot verdient und sich keiner für ihn und den anderen erbarmt, so bleiben doch beide ohne die Nächstenliebe.“
[2] Nächste Woche fahren wir in Urlaub.
Redewendungen:
Urlaub auf Balkonien machen – Urlaub zu Hause auf dem Balkon
Urlaub in Gardenien – Urlaub zu Hause im Garten
Übersetzungen:


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