Verhau
Substantiv, m, n:

Worttrennung:
Ver·hau, Plural: Ver·haue
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈhaʊ̯]
Bedeutungen:
[1] schwer passierbares Hindernis oder dichte Sperre, ursprünglich aus gefällten Bäumen, Sträuchern und Dornenbüschen errichtet, in neueren Zeiten auch durch Verwendung von Stacheldraht verschärft
[2] umgangssprachlich: eine schlampig oder unter Zeitdruck konstruierte Vorrichtung, eine Ansammlung aus wirr durcheinander liegenden Gegenständen, eine chaotische Unordnung
Synonyme:
[1] Verhack
[2] Durcheinander, Tohuwabohu
Beispiele:
[1] „Um das Ausräumen eines Verhaues zu erschweren, befestigte man die Stämme durch Pfähle, die man vor und zwischen den Ästen einschlug.“
[2] „Die Birthler-Behörde ist daher nicht das wohlgeordnete Bundesarchiv, und die Stasi-Akten sind noch überwiegend ein Verhau.“
Übersetzungen:


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