Vermächtnis
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ver·mächt·nis, Plural: Ver·mächt·nis·se
Aussprache:
IPA [ˌfɛɐ̯ˈmɛçtnɪs], [ˌfɐˈmɛçtnɪs]
Bedeutungen:
[1] Güter oder ideelle Werte, die jemand bei seinem Tod hinterlassen hat, bei ideellen Werten auch übertragen, wenn die Rede von Abstrakta, wie Personenvereinigungen, Gemeinschaften, Gemeinwesen, Körperschaften und Ähnlichem ist
[2] ein testamentarisch bekundeter letzter Wille
[3] deutsches Erbrecht: Zuwendung eines Vermögensvorteils durch letztwillige Verfügung an einen anderen, ohne diesen als Erben einzusetzen
Synonyme:
[1] Erbe; Erbschaft; Hinterlassenschaft
[2] Testament
[3] Legat
Beispiele:
[1, 2] Wir profitieren sehr vom Vermächtnis unserer Vorfahren.
[1] „Berlins historisches Vermächtnis, Nachtleben, und vielfältige Architektur sind über die Grenzen hinaus bekannt.“
[3] Das Vermächtnis ist in § 1939 BGB ↗ legaldefiniert.
[3] Nach deutschem Recht ist das Vermächtnis als Damnationslegat ausgestaltet.
[3] Im Zweifel ist gemäß § 2147 S. 2 BGB ↗ der Erbe mit Vermächtnissen beschwert.
Übersetzungen:


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