Verschiebung
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ver·schie·bung, Plural: Ver·schie·bun·gen
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈʃiːbʊŋ]
Bedeutungen:
[1] das Verschieben oder Verschobenwerden
[2] die Verlegung
[3] Physik: mechanische Translation
[4] Psychologie: Vorgang, durch den seelische Energie, mit der bestimmte unbewusste Vorstellungsrepräsentanzen besetzt sind an eine andere Besetzung abgegeben wird.
Herkunft:
Ableitung vom Stamm des Verbs verschieben mit dem Ableitungsmorphem -ung
Synonyme:
[4] Affektverschiebung
Beispiele:
[1] „Dialektisch wie ihre einzelnen Gebäude ist die sie formierende Allee. Strukturbrüche, iterative Wechsel von Korrespondenz und Verschiebung sind architektonisches Gesetz und letzter Grund ihrer fortwirkenden Anmutungsqualität. Axiale Symmetrie findet nicht statt.“
[1] „Diese Verschiebung des Gleichgewichts auf die Seite der Säuren hat neben dem psychischen Aspekt auch körperliche Auswirkungen.“
[2] „Diese Grenzen lassen sich, ebenso wenig wie die sofort ab der Festnahme zu erfüllenden Rchtsmäßigkeitsvoraussetzungen für einen Eingriff in die Freiheit der Person, durch Heimlichkit und Überstellung kurzer Hand unter Umgehung formeller Mechanismen zur Verschiebung von Gefangenen oder den Verweis auf die Extraterritorialität umgehen.“
[3] Die Verschiebung des Gegenstandes war um einen Meter zu viel nach links.
[4] „Daher wird im Hinblick auf den psychodynamischen Aspekt der Objektbesetzung die Verschiebung auch synonym als Affektverschiebung bezeichnet.“
Übersetzungen:


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