Verteidigung
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ver·tei·di·gung, Plural: Ver·tei·di·gun·gen
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈtaɪ̯dɪɡʊŋ]
Bedeutungen:
[1] auf verbaler Ebene: Rechtfertigung, Abwehr von/Verwahrung gegen Kritik
[2] vor Gericht: Gesamtheit der Verteidiger einer/eines Angeklagten
[3] im Sport: Hintermannschaft in einem Mannschaftsspiel
[4] allgemein: Abwehrhandlung oder die dafür vorgesehenen Mittel
[5] Gesamtheit der militärischen Einrichtungen
[6] vor Gericht: Eintritt für die Rechte einer angeklagten Person durch Betonen der für sie sprechenden Gesichtspunkte und Abschwächen der Argumente der Staatsanwaltschaft
[7] Sport: Versuch, ein Spielergebnis zu halten
Herkunft:
Ableitung des Substantivs zu verteidigen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung
Synonyme:
[3] Defense, Defensive
[4] veraltet, 15. bis 18. Jahrhundert: Defension
Beispiele:
[1] Die Verteidigung der These war nicht möglich.
[1] „Nachdem ich nach München zurückgekehrt war, veröffentlichte eine extremistische Gruppe in Ägypten, die sich die Verteidigung des Islam auf die Fahne schreibt, eine Stellungnahme im Internet, in der sie mir Apostasie und Gotteslästerung vorwarf.“
[2] Die Verteidigung im Beleidigungsverfahren war erfolgreich.
[3] Die Verteidigung war weniger erfolgreich als der Angriff.
[4] Es stellte sich als gute Idee heraus, die Speerkämpfer als Verteidigung einzusetzen.
[4] Das Bundesministerium der Verteidigung unterstützt den Minister in seinen vielfältigen Verantwortlichkeiten.
[4] „So waren sie bei der Verteidigung ihrer Heimat oft zum Guerillakrieg übergegangen, wie er bis heute geführt wird.“
[5] Die Verteidigung dieses Landes ist in einem desolaten Zustand.
[6] Als Rechtsanwalt verpflichtet man sich für die Verteidigung seines Mandanten.
[7] Die Verteidigung der Führung aus der ersten Halbzeit ist der Mannschaft gelungen.
Übersetzungen:


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