Verwesung
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ver·we·sung, Plural: Ver·we·sun·gen
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈveːzʊŋ]
Bedeutungen:
[1] kein Plural: unter Mitwirkung von Bakterien erfolgende oxydative Abbau organischer Verbindungen, besonders von Eiweiß, zu einfachen Verbindungen wie Ammoniak, Kohlendioxid, Wasser, Nitraten und Sulfaten
[2] das Verwesen; in Verwesung übergehen
Herkunft:
spätmittelhochdeutsch verwesung „Untergang, Verfall“
Ableitung des Substantivs vom Stamm des Verbs verwesen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung
Synonyme:
[1] Auflösung, Fäule, Fäulnis, Verrottung, Zersetzung; Medizin: Putrefaktion, Putreszenz
Beispiele:
[1, 2] Aas beginnt bereits nach kurzer Zeit zu verwesen und geht somit in Verwesung über.
[1] „Der junge Admiral, den man auf diese ungewöhnliche Weise zu konservieren gehofft hatte, um ihn in der väterlichen Familiengruft mit allen Ehren zu bestatten, war in völlige Verwesung übergegangen.“
[1] „Diese Metapher riecht nach Verwesung und ist geräuschlos.“
[1] „Im Raum stank es stechend nach Verwesung, nach Maden, und ich sah auch bald, warum."
Übersetzungen:


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